Ob Shopping-Tour im Internet, Abrechnung mit dem Energieversorger oder Bummel in der Stadt – tagtäglich werden in Deutschland diverse Einkäufe getätigt. Es gibt viele Möglichkeiten für den Käufer, um Waren und Dienstleistungen zu bezahlen; die gewählte Bezahlart ist oftmals abhängig von ihrem jeweiligen Nutzen.

Eine der populärsten stellt der Kauf auf Rechnung dar. Von Kunden favorisiert, von Verkäufern ungeliebt, birgt diese Variante für den Käufer etliche Vorteile. Er kann die Ware bis zu einem spezifischen Grad testen, ohne sich zur Zahlung zu verpflichten – wenn sie seinen Vorstellungen widerspricht, kann er sie an den Verkäufer zurückschicken.

Gefällt dem Kunden die Ware hingegen, kann sich der Käufer 14 Tage Zeit lassen, um diese zu bezahlen. Des Weiteren gewährleistet der Kauf auf Rechnung, dass man nicht vorzeitig für etwas bezahlt, das niemals empfangen wird. So kann einem Betrug durch vermeintliche Verkaufsseiten im Internet vorgebeugt werden.

Dennoch gibt es auch für den Kunden einiges zu beachten. Die unkomplizierte und später erfolgende Bezahlmethode kann dazu verleiten, Käufe zu tätigen, für die kein Geld vorhanden ist. Auch kann die ausstehende Rechnung unbedacht beiseite gelegt und vergessen werden. Verletzt er die Frist des Zahlungsraumes, muss der Käufer für Verzugsrechnungen aufkommen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Kauf auf Rechnung eine attraktive Zahlungsweise darstellt. Auch können sich Zahlpausen vereinbaren lassen.

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Eine weitere populäre Variante ist die Bezahlung per Nachnahme – hier bekommt der Käufer die Ware direkt vom Postboten. Bei diesem zahlt er auch unverzüglich den Preis sowie eine Nachnahmegebühr; diese kann zwischen zwei und vier Euro betragen. Kommt die Ware nicht aus dem Inland, kann der Aufpreis auch höher ausfallen. Wenn der Postbote vor Ort niemanden antrifft, wird das Paket bei der hiesigen Poststelle hinterlegt. Hier kann der Empfänger es sich gegen Bezahlung abholen.

Eine weitere Bezahlung bietet das Lastschriftverfahren. Hierbei wird dem Verkäufer ermöglicht, den anstehenden Betrag vom Konto des Kunden einzuziehen. Missfällt dem Kunden dies jedoch, weil dem abbuchenden Empfänger dazu kein Recht eingeräumt wurde, kann dieser eine Rückbuchung bei seiner Bank veranlassen. Vorteil der Lastschrift ist, dass keine weiteren Bearbeitungskosten auf den Käufer zukommen – vorausgesetzt, das Konto ist gedeckt.

Noch bedachter muss bei dem Umgang mit einer Kreditkarte vorgegangen werden. Mit Kreditkarten können Käufer weltweit zahlreiche Waren und Dienstleistungen erwerben – schnell, unkompliziert und bargeldlos. Sämtliche Käufe werden auf ihr verbucht, am Ende des Monats wird der angefallene Betrag meist von dem Girokonto des Inhabers abgebucht.

Eine Kreditkarte kann, neben ihren unbestrittenen Vorteilen, dazu verleiten, dass der Nutzer sich bei seinen Ausgaben übernimmt und anschliessend eine horrende Rechnung zahlen muss. Größere Sicherheit für Kunden und Verkäufer soll die Zahlung per Vorkasse ermöglichen. Hier bezahlt der Kunde die Ware vor Erhalt, sie ist somit von Vorteil für den Verkäufer und der Gegenentwurf zum Kauf auf Rechnung.

Eine weitere bequeme Bezahlung kann per PayPal stattfinden. Der Internetdienst ermöglicht einen Kauf per Computer. Der Vorteil besteht darin, dass Rechnungen bequem vom Schreibtisch getätigt werden können. Einen Risikofaktor kann das Internet darstellen; Daten könnten eventuell ausspioniert werden. Festzuhalten bleibt: Dank der vielen Zahlungsweisen kann der Nutzer flexibel agieren.